Nein, ganz im Gegenteil. Die Nutzung von Brennholz unterstützt sogar indirekt das Wachstum des Waldes und ist so gesehen ein Beitrag zum Umweltschutz. Keine Angst, wer mit Holz heizt schadet dem Wald in keiner Weise. Denn für ein gesundes Wachstum müssen Wälder regelmäßig durchforstet werden. Das dabei gesammelte Holz bildet zusammen mit dem Bruchholz, welches durch Schneelast oder Stürme anfällt, unser Heizmaterial.
Auch in Sachen Kohlendioxid (CO2) besteht kein Anlaß zur Beunruhigung. Das Gas, welches für den Treibhauseffekt und die daraus resultierende Klimaveränderung mitverantwortlich ist, entsteht bei jeder Verbrennung. Bei Holz verhält es sich aber so, dass beim Verbrennen (genauso wie beim Verrotten) nur soviel CO2 abgegeben wird wie auch beim Heranwachsen aufgenommen wurde. Die CO2 Bilanz ist damit ausgeglichen. Bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen hingegen wird CO2 freigesetzt welches vor Jahrtausenden bzw. Jahrmillionen gebunden wurde.
Wer also naturbelassenes und trockenes (mindestens 2 Jahre an der Luft getrocknet) Holz verbrennt, kann sich guten Gewissens über seinen Kamin, Kachelofen, Heizkessel oder Pelletkessel freuen. Der Treibhauseffekt wird nicht verstärkt und sogar die Asche läßt sich noch als Dünger verwenden.
Noch eins zum Schluß: Bei modernen Holzvergaser-Heizkesseln sind Kesselwirkungsgrade von 90 - 92% (genau wie bei Ölkesseln) durchaus üblich, bei modernen Pellets-Heizkesseln gehen die Wirkungsgrade bis zu 96%. Sollte Ihnen jemand etwas anderes erzählen, denken Sie daran: auch Ihr Urgroßvater auf seiner Kutsche konnte nicht ahnen, dass im Jahr 2000 Magnetschwebebahnen fahren.